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Placebo

Am Freitag war es nun endlich soweit. Silke und ich konnte endlich auf das Konzert von Placebo. Nachdem der Arbeitstag doch etwas schleppend verging, traf ich mit Silke kurz nach 18:00 Uhr. Wir haben noch schnell was gegessen und sind dann zur Halle gefahren. Der Einlass hatte schon begonnen. So mussten wir auch nicht lange in der Schlange stehen. Wir haben uns dann erst einmal in der Halle umgeschaut. Viel zu sehen gab’s da allerdings nicht. Also besorgten wir uns ein Bierchen suchten unsere Plätze auf. Wir saßen an den Seitenrängen und hatten einen guten Blick auf die Bühne.
Eher als von Silke und mir erwartet ging dann plötzlich das Licht aus . Die Vorband, White Rose Movement, enterte gegen halb acht die Bühne. Diese haben sie leider die nächste Stunde auch nicht verlassen. Mir haben die überhaupt nicht gefallen.
Kurz vor neun war die Halle immer noch nicht richtig gefüllt. Die Reihen genau gegenüber der Bühne waren so gut wie leer. Punkt neun ging das Licht dann wieder aus und Placebo stürmten die Bühne. Am Anfang dachte ich, die spielen die Songs genauso, wie sie auch auf dem Album sind. Aber vor dem fünften oder sechsten Lied sind wir dann in eine rosa(?) Zeitmaschine gestiegen und zurück ins Jahr 1996 gereist. (Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass dies das einzige mal war, an der die Band mit dem Publikum gesprochen hat) Placebo spielten, spielten und spielten und die Massen ging nicht so richtig mit. Die ist nämlich erst bei den letzten beiden Liedern so richtig aufgetaut. Special K und Bitter End. Zwischendurch musste ich immer mal Herrn Molko auf der Bühne suchen. Der ist wirklich so klein, dass man ihn schon mal übersehen kann. Nach 75 Minuten verabschiedete sich die Band, kamen dann aber noch mal für eine Zugabe wieder. Die dauerte eine halbe Stunde. Oder eine dreiviertel. Daran kann ich mich jetzt nicht mehr so genau erinnern. Dann gingen sie wieder runter und kamen auch nicht mehr zurück.
So richtig ist der Funke leider auf keiner Seite über gesprungen. Nicht vom Publikum zu Placebo und auch nicht von Placebo zum Publikum. Aber ist öfters mal so, dass das Münchner Publikum schwer aus sich heraus kommt. Ob’s an der bayerischen Gemütlichkeit liegt? Silke und ich haben aber das beste draus gemacht. Uns hat es gefallen, obwohl mir das Konzert jetzt, mit etwas Abstand, schon sehr runter gespult vorkam.

Ein gaaaaanz großes Danke geht an meine Begleitung Silke, ein zweites an Placebo und ein drittes an den Typen, der das Album Without you I’m nothing bei uns aufs Musiklaufwerk gepackt hat. Sonst hätte ich mir die doch nie angehört....

3 Kommentare 15.10.06 18:52, kommentieren

herr a.

seit geraumer zeit gibt’s in meinem supermarkt des vertrauens einen neuen kassierer. herr a. heute stand ich zum zweiten mal an herr a.’s kasse und hab dabei bemerkt, dass er doof ist.
er kaut kaugummi. ist ja grundsätzlich nix schlimmes bei. er hat dabei aber den mund offen. *bäh* dann fragt er seine kollegin, die fast direkt hinter ihm steht, nach seinen pausenzeiten. in einer lautstärke, dass es der ganze laden hören kann. unhöflich zu einem kunden war er auch noch. der herr kunde wollte nämlich seinen kassenbon haben, den herr a. ihm nicht ausgehändigt hat. herr kunde sagte, dass er ihn immer bräuchte. herr a. war da aber anderer meinung. und mir hat er drei mal biotomaten berechnet. dabei waren es nur drei semmeln.
wenn ich das nächste mal dort bin schaue ich mir erst das personal an und stelle mich an die andere kasse an. auch wenn die schlange dort länger ist. basta!

2 Kommentare 31.10.06 21:30, kommentieren